Gesundheit für Kinder - Kinderkrankheiten, typische Leitbeschwerden, ihre Diagnose und Behandlung
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Echte Grippe oder Virusgrippe (Influenza)

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Montag, den 06. Oktober 2008 um 13:59 Uhr
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Echte Grippe oder Virusgrippe (Influenza)
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Im Gegensatz zu den meist harmlosen Erkältungskrankheiten ist die echte Grippe (= Virusgrippe, Influenza) eine »richtige« Krankheit.

Grippesaison ist vor allem in den Wintermonaten, besonders im Januar und Februar. Prinzipiell können alle Altersgruppen erkranken, besonders häufig aber trifft die Grippe Kindergarten- und Schulkinder, da die Ansammlung vieler Menschen auf engem Raum die Ansteckung fördert.

Eine durchgemachte Erkrankung hinterlässt zwar eine mehrjährige Immunität gegen genau dieses Virus, doch verändern sich die Influenza-Viren von Jahr zu Jahr teils erheblich. Haben sich die Viren zu stark verändert, schützen die Abwehrstoffe nicht mehr. Dies erklärt, warum es jedes Jahr zu neuen Grippeepidemien kommt. Manche Virusstämme sind dabei aggressiver als andere – »echte Grippe« ist also nicht gleich »echte Grippe«.

Leitbeschwerden

  • Schnell ansteigendes, oft hohes Fieber, das häufig erst nach 4–7 Tagen absinkt
  • Erheblich beeinträchtigtes Allgemeinbefinden mit Kopf- und Gliederschmerzen, eventuell auch Lichtscheu
  • Oft starker, zunächst trockener Husten, Heiserkeit
  • Möglicherweise Schnupfen
  • Möglicherweise Halsschmerzen
  • Möglicherweise Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall

Wann zum Arzt

Am nächsten Tag, wenn

  • Es Ihrem Kind nach 3–4 Tagen »Grippe« nicht besser geht.

Noch heute, wenn

  • Sie vermuten, dass Ihr Baby Grippe hat.
  • Es Ihrem Kind immer schlechter geht.

Sofort, wenn

  • Ihr Kind durch den Fieberanstieg einen Fieberkrampf bekommt.
  • Ihr (Klein-)Kind Zeichen der Austrocknung zeigt.

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Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 12:17 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München