Gesundheit für Kinder - Kinderkrankheiten, typische Leitbeschwerden, ihre Diagnose und Behandlung
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Hintergrundwissen Haut - Wie die Haut gebaut ist

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 12:46 Uhr
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Wie die Haut gebaut ist

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Die Haut: Sie ist die wichtigste Schutzhülle unserer Kinder, aber mehr noch ist sie ein Kommunikationsorgan, mit dem die Kinder ihre Umwelt erfühlen und erleben und ihr manchmal auch etwas mitteilen.
[ASL]

Wie ist nun dieses Organ beschaffen, das so vieles auf einmal kann? Die Haut hat beim Kind wie beim Erwachsenen drei Schichten:

  • Die äußerste Schicht ist die Oberhaut (= Epidermis). Sie hat keine Blutgefäße. Die Oberhaut regeneriert sich ständig: Frische Zellen aus tieferen Schichten wandern zur Oberfläche und wandeln sich dabei in eine »strapazierfähige« Hornschicht um.
  • In der Mitte liegt die Lederhaut (= Korium). Sie sorgt für die Verformbarkeit unserer Haut und ernährt die Oberhaut.
  • Unterste Hautschicht ist die Unterhaut (= Subkutis). Das Unterhautfettgewebe bildet eine wärmende und temperaturisolierende Schicht und ist gleichzeitig ein (manchmal gar nicht so erwünschter) Fettspeicher.

In Leder- und Unterhaut haben außerdem die Hautanhangsgebilde ihren Ursprung:

  • Die Haare haben beim Menschen ihre Schutzfunktion weitgehend verloren und sind heute in erster Linie von ästhetischer Bedeutung.
  • Die Nägel sind dicke, schützende Hornplatten. Die Fingernägel sind außerdem als fester Widerstand für die Fingerkuppe beim Greifen wichtig.
  • Die unterschiedlichen Hautdrüsen (Schweiß-, Talg- und Duftdrüsen) halten die Haut durch ihre Sekrete geschmeidig und bilden den Säureschutzmantel der Haut, der sie gegenüber Umwelteinflüssen widerstandsfähig macht.

Zwar ist die Haut eines Kindes prinzipiell gleich aufgebaut wie die eines Erwachsenen, die Oberhaut ist jedoch deutlich dünner und die Haut insgesamt empfindlicher (insbesondere gegen Sonnenlicht), andererseits aber auch regenerationsfähiger.


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Aktualisiert ( Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 17:31 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München