Gesundheit für Kinder - Kinderkrankheiten, typische Leitbeschwerden, ihre Diagnose und Behandlung
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Röteln (Rubella) - Das Wichtigste aus der Medizin

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Montag, den 06. Oktober 2008 um 10:49 Uhr
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Röteln (Rubella)
Das Wichtigste aus der Medizin
Das macht der Arzt
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Das Wichtigste aus der Medizin

Woher kommen die Röteln?

Hautausschlag bei Röteln
Der Ausschlag bei Röteln ist manchmal nur ganz leicht. Die hellroten, etwa stecknadelkopfgroßen Flecken fließen im Gegensatz zu den Masern kaum zusammen.
[AMR]

Verursacher der Röteln ist das gleichnamige Röteln-Virus Es wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, dringt im Rachenraum in den Körper ein und gelangt so ins Blut.

Ungefähr zwei Drittel der Betroffenen merkt gar nichts von der Infektion oder bekommt nicht den typischen Ausschlag – sie können aber andere Menschen trotzdem anstecken!

Fast immer harmlos

Für das Kind sind die Röteln wirklich eine harmlose Kinderkrankheit, meist fühlt es sich nicht einmal »wirklich krank«.

Komplikationen, am häufigsten Gelenkbeschwerden oder eine Hirnhautentzündung bzw. Gehirnentzündung, sind selten und verlaufen auch dann meist gutartig.

Eigentliche Bedrohung: Rötelnembryopathie

Aus oben Gesagtem wird klar: Gefährlich sind Röteln nicht für das Kind, sondern für das Ungeborene im Mutterleib, das von der Mutter über den Blutstrom angesteckt werden kann. Besonders gefährlich ist dies in der Frühschwangerschaft. Das Risiko für schwere kindliche Schäden mit geistiger Behinderung, Schwerhörigkeit bzw. Taubheit, Sehbehinderung und/oder Herzfehlern liegt bei über 50 %. Mütterliche Beschwerden können dabei völlig fehlen!


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Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 11:58 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München