Gesundheit für Kinder - Kinderkrankheiten, typische Leitbeschwerden, ihre Diagnose und Behandlung
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Fieber messen

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Mittwoch, den 03. Juni 2009 um 12:07 Uhr
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Fieber messen
Wie messen?
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»Muss« man bei jedem kranken Kind die Temperatur messen? Nicht unbedingt. Dass ein Kind Fieber hat, erkennen viele erfahrene Eltern auch ohne es zu messen, weil ihr Kind »glüht« oder »fiebrig aussieht«. Auch ist die Höhe des Fiebers kein gutes Maß dafür, wie schwer eine Krankheit ist, die genaue Kenntnis der Temperatur bringt also in vielen Fällen wenig.

Das heißt aber nicht, dass Sie Ihr Thermometer gleich verschenken sollen. Die Fieber­messung kann Ihnen nämlich bei der Beurteilung des Krankheitsverlaufs helfen – sinkt das Fieber, so ist Besserung in Sicht. Die Temperaturmessung ist zudem hilfreich:

  • Bei Säuglingen. Bei ihnen sind Krankheiten manchmal schwer zu erkennen. Wenn Ihnen Ihr Säugling also »irgendwie komisch« erscheint, sollten Sie seine Temperatur kontrollieren.
  • Bei Kindern unter drei Jahren. Hier gilt es, hohe Temperaturen (über 39 °C) zu er­kennen. Kinder mit hohem Fieber ohne erkennbare Ursache (etwa einem Schnupfen oder Halsweh) sollten nämlich zur Sicherheit zum Kinderarzt, um seltene, aber gefährliche Krankheiten wie etwa eine Blutvergiftung (Sepsis) auszuschließen.
  • Bevor Sie zum Kinderarzt gehen oder ihn telefonisch konsultieren. Oft hilft es dem Arzt, wenn er weiß, ob ein bestimmtes Krankheitsbild mit Fieber verläuft oder nicht.
  • Wenn der Arzt eine bestimmte Behandlung, z. B. ein Antibiotikum, verordnet hat. Der Fieberverlauf kann zeigen, ob das Medikament »anschlägt«.
  • Bei Kindern, die bereits einen Fieberkrampf hatten. Bei ihnen dient die Temperaturmessung dem frühestmöglichen Erkennen von Fieber, da Fieber hier früher als bei anderen Kindern gesenkt werden sollte (Fiebersenkung).

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Aktualisiert ( Montag, den 27. Februar 2012 um 16:38 Uhr )