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Kinderlähmung (Polio)
Das Wichtigste aus der Medizin
Das macht der Arzt
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Häufigkeit: Häufigkeit 1 von 5: Rarität

Früher häufig und gefürchtet, ist die Kinderlähmung (= Poliomyelitis oder kurz Polio) durch konsequentes Impfen heute in Mitteleuropa sehr selten.

Doch Vorsicht! »Aus den Augen – aus dem Sinn« kann Folgen haben: In vielen sog. »Entwicklungsländern« ist die Kinderlähmung nach wie vor verbreitet und kann von dort z. B. durch Fernreisende eingeschleppt werden.

Leitbeschwerden

  • Uncharakteristisches Vorstadium mit Fieber und grippeähnlichen Beschwerden über wenige Tage, z. B. »Erkältung«, Durchfall oder Erbrechen
  • Dann nach kurzzeitiger Besserung erneuter Fieberanstieg auf ca. 39 °C mit Kopf, Muskel- und Rückenschmerzen, steifem Nacken und asymmetrischen Lähmungen mit schlaffer Muskulatur

Inkubationszeit 1–4 Wochen

Ansteckend vom Ausbruch der Erkrankung bis keine Erreger mehr in den Ausscheidungen nachweisbar sind

Wann zum Arzt

Sofort, wenn

  • Ihr Kind bei einem bestehenden Infekt Kopfschmerzen, einen steifen Nacken oder Lähmungen bekommt.