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Zwänge und Zwangsstörungen

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Mittwoch, den 08. Oktober 2008 um 08:55 Uhr
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Zwänge und Zwangsstörungen
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Mit den Zwängen verhält es sich ähnlich wie mit den Ängsten: Leichte, vorübergehende Zwänge sind eher Rituale und als normal anzusehen.

Schwere Zwänge hingegen schränken die Bewegungsfreiheit des Betroffenen ein und machen ihm Angst, wenn dem Zwang einmal nicht nachgegeben werden kann. Man spricht dann von Zwangsstörungen. Letztere sind im Kindesalter eher selten. Sie treten vor allem ab dem späten Grundschulalter auf und sind aus ungeklärter Ursache bei Jungen häufiger als bei Mädchen.

Leitbeschwerden

  • Bei Kindern am häufigsten als Zwangsrituale oder Zwangshandlungen auftretend, d. h. die Kinder müssen wiederholt bestimmte Handlungen auf eine ganz bestimmte, immer gleiche Art und Weise vollziehen

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen, wenn

  • Sie beobachten, dass Ihr Kind immer und immer wieder bestimmte Handlungen vollzieht und diese nicht unterbrechen kann.


Aktualisiert ( Montag, den 09. Februar 2015 um 14:11 Uhr )