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Schul- und Lernprobleme

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Mittwoch, den 08. Oktober 2008 um 08:58 Uhr
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Schul- und Lernprobleme
Das Wichtigste aus der Medizin
Teilleistungsschwächen
LRS und Wahrnehmungsstörungen
Das macht der Arzt
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Am ersten Schultag ist in aller Regel die Welt noch in Ordnung. Doch das bleibt leider nicht immer so. Bei rund 2 % aller Erstklässler entwickeln sich bereits innerhalb der ersten Monate so große Schul- und Lernprobleme, dass die Kinder entweder ein Jahr zurückgestuft werden oder auf eine andere Schulform wechseln müssen.

Erfahrene Grundschullehrer schätzen außerdem, dass rund 10 % der Viertklässler nur unter optimalen Bedingungen einen Schulabschluss erreichen werden. Diese Kinder sind vom Schulversagen bedroht.

Diesem liegen nicht selten Verhaltensprobleme oder eine unzureichende Förderung durch Eltern, soziales Umfeld oder auch die Schule selbst zugrunde. Andere Kinder haben wegen so genannter Teilleistungsstörungen erhebliche Nachteile in der Schule – und leider hat sich unser Schulsystem bisher als wenig hilfreich erwiesen, wenn es darum geht, diese Nachteile auszugleichen.

Leitbeschwerden

  • Schlechte Schulleistungen
  • Durch die ständigen Misserfolge in der Schule möglicherweise Verhaltensauffälligkeiten, die den Schulerfolg weiter gefährden, sowie psychosomatische Beschwerden (etwa Bauch- oder Kopfschmerzen und Schulangst)

Wann zum Arzt

In den nächsten 2–4 Wochen, wenn

  • Ihr (Grundschul-)Kind schlechte Leistungen erbringt und weder Sie noch die Lehrerin Rat wissen.


Aktualisiert ( Montag, den 09. Februar 2015 um 14:12 Uhr )