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Windeldermatitis

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 12:58 Uhr
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Windeldermatitis
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Alle Eltern kennen die Windeldermatitis, wenn auch vielleicht unter dem Begriff wunder Po oder Wundsein. Rechtzeitig bemerkt, löst sich das Problem durch eine intensivierte Popflege binnen weniger Tage von selbst.

Leitbeschwerden

  • Hautrötung, in der Regel beginnend in der Analregion
  • Möglicherweise Ausbildung kleiner Knötchen und Schuppungen
  • Möglicherweise offene, nässende Stellen in dem geröteten Bezirk
  • Bei zusätzlicher Pilzinfektion Pusteln und Knötchen, die in die Umgebung streuen
  • Bei zusätzlicher bakterieller Infektion Bildung einzelner größerer, von einem roten Hof umgebener Knötchen oder Pusteln. Gelbliche Krusten können aufgelagert sein

Wann zum Arzt

Am nächsten Tag, wenn

  • Sich der wunde Po trotz konsequenter Popflege nach einer halben Woche nicht gebessert hat.
  • Die Rötung nicht mehr scharf begrenzt ist, sondern sich die Knötchen auch in der Umgebung bilden oder sich gelbe Krusten oder Bläschen entwickeln (Hinweis auf eine zusätzliche Infektion durch Hefepilze oder Bakterien).


Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 13:37 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München