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Ringelröteln (Erythema infectiosum)

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Montag, den 06. Oktober 2008 um 10:44 Uhr
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Ringelröteln (Erythema infectiosum)
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Häufigkeit: Häufigkeit 2 von 5: Eher selten

Die Ringelröteln (= Erythema infectiosum) gehören zu den eher seltenen Infektionskrankheiten, können aber unter Schulkindern gelegentlich zu kleineren Epidemien führen. In aller Regel verlaufen die Ringelröteln harmlos, Bedeutung erlangen sie aber dadurch, dass Infektionen in der Schwangerschaft das Ungeborene schädigen können.

Leitbeschwerden

  • Möglicherweise eine Woche nach Ansteckung leichtes Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen
  • Dann Beschwerdefreiheit
  • Hautausschlag, der an beiden Wangen beginnt (dadurch schmetterlingsförmiges Aussehen) und sich nach 1–4 Tagen unter Ausbildung des typischen girlandenförmigen Musters auf den übrigen Körper ausbreitet, vor allem auf die Streckseiten der Arme und Beine. Bestehen des Ausschlags mit zwischenzeitlichem Verschwinden bis zu mehreren Wochen

Inkubationszeit ca. 18 Tage bis zum Auftreten des Hautausschlags

Ansteckend wahrscheinlich ab unmittelbar nach Ansteckung bis zum Auftreten des Ausschlags

Wann zum Arzt

Am nächsten Tag, wenn

  • Sie bei Ihrem Kind einen auf Ringelröteln verdächtigen Hautausschlag beobachten.


Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 11:57 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München