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Hautmale (Muttermale, Naevi)

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 12:49 Uhr
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Hautmale (Muttermale, Naevi)
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Fast alle Kinder haben Hautmale (= Muttermale, Naevi), also umschriebene (begrenzte) Stellen der Haut, die sich durch ihre Farbe von der Umgebung abheben. Ein Teil ist bereits bei der Geburt vorhanden, andere treten erst im Laufe der Kindheit zu Tage. Die meisten Hautmale bei Kindern sind zwar möglicherweise kosmetisch störend, jedoch harmlos und kein Grund zur Besorgnis.

Leitbeschwerden

  • Meist rote oder braune, möglicherweise erhabene Hautverfärbung, die nicht binnen kurzer Zeit von selbst abblasst

Wann zum Arzt

Bei Gelegenheit, wenn

  • Sie sich Sorgen um ein Hautmal Ihres Kindes machen.
  • Neue Hautmale auftreten.

In den nächsten Tagen, wenn

  • Ein Hautmal Ihres Kindes (mehrfach) blutet.
  • Ein Hautmal Ihres Kindes sich verfärbt oder (rasch) größer wird.


Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 13:35 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München