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Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung)

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 12:30 Uhr
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Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung)
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Bei der Skoliose (= Wirbelsäulenverkrümmung) ist die Wirbelsäule zur Seite hin gebogen und gleichzeitig verdreht. Skoliosen können in jedem Alter entstehen, am häufigsten werden sie aber in der frühen Pubertät erstmalig entdeckt. Mädchen sind dreimal häufiger betroffen als Jungen.

Leitbeschwerden

  • Meist (zunächst) keine Beschwerden des Kindes
  • Beim Blick von vorne und aufrecht stehendem Kind Schultern verschieden hoch, Taillendreiecke (d. h. der Raum zwischen herabhängenden Armen und Körper) asymmetrisch
  • Beim Blick von hinten auf das vornübergebeugte Kind rechte und linke Brustkorbhälfte ungleich hoch (sogenannter Rippenbuckel)

Wann zum Arzt

In den nächsten 2–4 Wochen, wenn

  • Sie eines der oben aufgeführten Merkmale bei Ihrem Kind beobachten.


Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 13:31 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München