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Glomerulonephritis (Nierenentzündung)

Geschrieben von: Dr. med. Herbert Renz-Polster, Dr. med. Nicole Menche, Dr. med. Arne Schäffler
Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 12:07 Uhr
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Glomerulonephritis (Nierenentzündung)
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Häufigkeit: Häufigkeit 2 von 5: Eher selten

Unter dem Begriff Nierenentzündung oder Glomerulonephritis (nicht zu verwechseln mit der Nierenbeckenentzündung) werden die Entzündungen der Nieren zusammengefasst, die nicht von Bakterien verursacht werden und von den Nierenkörperchen ausgehen.

Glomerulonephritiden sind insgesamt selten. Am häufigsten sind heute Zwei- bis Zwölfjährige betroffen.

Leitbeschwerden

  • Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, oft mit Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit
  • Häufig Veränderungen des Urins, vor allem eine »schmutzig-braune« Farbe oder eine Verminderung der Urinmenge
  • Häufig Wassereinlagerungen (= Ödeme) im Gesicht (aufgedunsenes Gesicht, »verquollenes« Aussehen)
  • Oft Streptokokkeninfekt vor 2–4 Wochen

Wann zum Arzt

Noch heute, wenn

  • Die Beschwerden Ihres Kindes zu einer Glomerulonephritis passen.


Aktualisiert ( Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 13:26 Uhr )

© Herbert Renz-Polster et. al.: Gesundheit für Kinder, 2. Auflage 2006, Kösel Verlag München